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Dokumentarfilm (90 Minuten)

GRÖNEMEYER – ALLES BLEIBT ANDERS

Ab 8. April 2026 | ARD Mediathek Am 13. April 2026 | 20:15 Uhr | im Ersten
  • Bild: WDR/Frederike Wetzels





































INHALT

  • Bild: WDR/Daniel Waldhecker
  • Bild: WDR/Daniel Waldhecke
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  • Bild: WDR/Emma Rosa Simon
  • Bild: WDR/ Emma Rosa Simon
  • Bild: ©Emma Rosa Simon

Herbert Grönemeyer ist deutscher Ausnahmekünstler: Wenigen Musikern ist es so wie ihm gelungen, sich immer wieder neu zu erfinden und damit über die Jahrzehnte ein Millionenpublikum zu begeistern. Auch kurz vor seinem 70. Geburtstag im April 2026 füllt der Sänger mühelos Stadien.

Mit Hits wie „Bochum“, „Flugzeuge im Bauch“, "Männer" oder der Fußball-WM-Hymne „Zeit, dass sich was dreht“ hat Grönemeyer den Soundtrack von Generationen geschrieben und die deutsche Popmusik geprägt. Das gilt bis heute, wie er mit seiner ausverkauften Tournee „Mittendrin“ 2025 unter Beweis gestellt hat.

Die 90-minütige Dokumentation geht mit seltenen Archivaufnahmen, Freunden und Weggefährten wie Toni Kroos, Anke Engelke, Nina Hoss, der Star-Pianistin Anna Vinnitskaya, dem Fotografen und Filmregisseur Anton Corbijn, dem U2-Sänger Bono, Musiker Wolfgang Niedecken und der Kollegin Paula Hartmann der Frage nach, wie der Künstler es über Jahrzehnte geschafft hat, neugierig, relevant und erfolgreich zu bleiben. Erstmals geben auch zwei seiner engen Vertrauten, seine langjährige Managerin Claudia Kaloff und sein Bodyguard und Tourmanager Ingo Mertens Einblicke in sein Leben und Schaffen.

Die Dokumentation erzählt die Geschichte Herbert Grönemeyers von den frühen Jahren bis in die Gegenwart. Sie erzählt von den persönlichen Schicksalsschlägen, den künstlerischen Schaffenskrisen und der Angst davor, dass sich die Gabe der ständigen Neuerfindung irgendwann erschöpft und was er dieser Angst entgegensetzt.

Herbert Grönemeyer zieht im Interview ebenso humorvoll wie nachdenklich Bilanz. Mit prominenten Freunden und jungen Kolleg:innen, deren Arbeit ihn fasziniert, spricht er über seine Kindheit im Ruhrgebiet, Erfolge und Misserfolge, die Schattenseiten des Ruhms, seine Leidenschaft für Fußball und seine Neugierde, die ihn zu einer der wandlungsfähigsten Konstanten der deutschen Popgeschichte machen.

„Grönemeyer – Alles bleibt anders“ ist das Porträt eines faszinierenden Künstlers, der sich seit Beginn seiner Karriere auch zu den großen politischen und gesellschaftlichen Fragen zu Wort meldet und zu einer markanten Stimme in Deutschland geworden ist.



  • Bild: WDR/Daniel Waldhecker

STAB

BUCH
Robert Bohrer
REGIE
Robert Bohrer und Robert Kummer
KAMERA
Florian Henke, Thomas Lütz, Jean Schablin, Emma Rosa Simon, Anna-Lena Stephan, Phil Tornau, Daniel Waldhecker
TON
Till Bokern, Yang Gröttrup, Tim Hein, Sven Mühlender, Alan Tomas, Mustafa Zangana
BILDMONTAGE
Robert Deichmann
PRODUKTION KOBALT
Julia Hey
HERSTELLUNGSLEITUNG
Kerstin Päpke
PRODUZENTINNEN UND PRODUZENTEN
Tita von Hardenberg, Stefan Mathieu, René Päpke, Katrin Sandmann
PRODUKTIONSLEITUNG WDR
Katarina Knocke
REDAKTEURINNEN UND REDAKTEURE
Christiane Hinz (WDR) und Thomas Kamp (WDR)

Timo Großpietsch (NDR) und Juliane von Schwerin (NDR)

„Grönemeyer – Alles bleibt anders“ ist eine Produktion von Kobalt Documentary GmbH im Auftrag des WDR (Federführung) und NDR für die ARD.

Die Dokumentation ist ein Jahr in der ARD Mediathek und in Deutschland verfügbar.



STATEMENTS DER PROTAGONIST:INNEN

Nina Hoss

Schauspielerin und Freundin von Herbert Grönemeyer
  • Bild: WDR/ Emma Rosa Simon

Seine Musik war in den 80er-Jahren allgegenwärtig. Wir haben sie auch alle gehört. Ich habe mit Shampoo oder mit Haarbürste in der Hand „Was soll das“ hoch und runter vor dem Spiegel gesungen. Ich bin aufgewachsen mit seiner Musik. Er begleitet unser aller Leben, was ich wirklich phänomenal finde.

PAULA HARTMANN

Sängerin
  • Bild: ©Emma Rosa Simon

Bei den Zugaben kommt er genau mit dieser Energie wieder zurück, als wäre es gerade entweder das erste Mal, dass er auf die Bühne kommt, oder das einzige und letzte Mal.

Toni Kroos

Fußballspieler
  • Bild: WDR/Emma Rosa Simon

Ich war bei vielen Konzerten von Herbert und da hat mich noch mein Vater mitgenommen. Ich weiß nicht, wie alt ich da war. Auf jeden Fall noch klein. Es ist ja ein Zeichen, wie generationenübergreifend Herbert einfach Menschen fesselt.

Wolfgang Niedecken

Musiker

Er hat auch wirklich eine Art und Weise gefunden, mit dieser harten deutschen Sprache so umzugehen, dass man damit Musik machen kann.

BIOGRAFIE HERBERT GRÖNEMEYER

Herbert Grönemeyer, geboren 1956 in Göttingen, füllt mit seinen Konzerten seit über 40 Jahren die Stadien in Deutschland. Im April wird der vielseitige Künstler 70 Jahre alt. Seine künstlerische Laufbahn beginnt früh: Mit zwölf gründet er seine erste Band, seine eigentliche Schule aber ist das Theater. Bereits während der Schulzeit komponiert er für das Schauspielhaus Bochum. 1976 wird er – mit nur 20 Jahren – von Intendant Peter Zadek zum musikalischen Leiter ernannt. Parallel steht Grönemeyer als Schauspieler auf der Bühne und wird 1981 durch seine Rolle im Filmklassiker „Das Boot“ einem internationalen Publikum bekannt. Trotz einer vielversprechenden Schauspielkarriere entscheidet er sich letztendlich für die Musik. Nach ersten Alben findet er Anfang der Achtzigerjahre zu seiner unverwechselbaren Sprache. 1984 gelingt ihm mit „4630 Bochum” der musikalische Durchbruch. Songs wie „Männer”, „Alkohol” und „Flugzeuge im Bauch” machen Grönemeyer zur prägenden Stimme einer ganzen Generation. Mit den folgenden Alben „Ö” (1988), „Luxus” (1990) und „Chaos” (1993) wird er zum kommerziell erfolgreichsten Musiker Deutschlands.

Während seiner Zeit in London treffen den Künstler 1998 zwei schwere Schicksalsschläge: Innerhalb weniger Tage versterben sein Bruder Wilhelm und seine Frau Anna. Der Musiker zieht sich daraufhin aus der Öffentlichkeit zurück und verarbeitet seine Trauer im Album „Mensch” (2002), mit dem er sein großes Comeback feiert.

Im Frühjahr 2006 komponierte er zusammen mit dem aus Maili stammenden Duo Amadou & Marim "Celebrate The Day"/"Zeit, dass sich was dreht" den offiziellen Song zur Fußball-Weltmeisterschaft. Fußball spielt seit jeher eine zentrale Rolle in Grönemeyers Leben, seit 1984 gilt „Bochum” als inoffizielle Hymne des VfL Bochum.

Neben seiner Musik engagiert sich Grönemeyer politisch und gesellschaftlich gegen Armut, Rassismus und den Klimawandel, unterstützt den Kampf gegen Aids und leistet Hilfe bei Naturkatastrophen. Sein Engagement zeigt sich in zahlreichen öffentlichen Auftritten, etwa 2007 beim „Music & Messages”-Konzert in Rostock, wo er gemeinsam mit Bono (U2) während des G8-Gipfels gegen globale Armut protestiert. Seit 2014 tritt er als prominentes Sprachrohr in der Flüchtlingsdebatte auf.

Auch musikalisch bleibt Grönemeyer kontinuierlich präsent: Anlässlich des Jubiläums von „4630 Bochum” vertont er einige der Songs neu: 40 Jahre später und in Zusammenarbeit mit jungen Künstlerinnen und Künstlern wie Lea oder Jeremias. 2022 feiert Grönemeyer zudem das 20-jährige Jubiläum seines Albums „Mensch” in der Berliner Waldbühne. Der Vater von drei Kindern lebt heute in Berlin und war zuletzt mit seinem aktuellen Album „Unplugged 2 - Von allem anders” auf Tour.





  • Bild: WDR/Emma Rosa Simon

Die Dokumentation „Grönemeyer - Alles bleibt anders“ ist im Presse-Vorführraum zur Ansicht verfügbar:

presse.daserste.de/video/vorfuehrraum/index.html

Herausgegeben von der ARD-Programmdirektion / Presse & Multiplikatorenkommunikation

Redaktion
Mirja Bauer (ARD Presse)

Katrin Römer (WDR Kommunikation)
Bildredaktion
Evelyn Frey (ARD Presse)
Texte
WDR Redaktion
Gestaltung
Mirja Bauer (ARD Presse)
Bildnachweise
s. Copyright-Angabe am Bild und bei www.ardfoto.de

Titelbild: WDR/Frederike Wetzel
Pressekontakt
Mirja Bauer, Tel.: 089 558944-865, E-Mail: Mirja.Bauer@ard.de

Katrin Römer, Tel.: 0221 220 7107, E-Mail: katrin.roemer@wdr.de

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