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Staffel 2 der Mystery-Thriller-Serie

Oderbruch

AB 20. FEBRUAR 2026 | ARD MEDIATHEK AM 22. FEBRUAR 2026 | 22:05 Uhr | DAS ERSTE (Folge 1 + 2)
  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment

Stand: November/2025

Inhalt

Fast 13 Millionen Abrufe erzielte die erste Staffel von „Oderbruch“ bisher in der ARD Mediathek. Nun startet die spektakulär-dramatische Fortsetzung: Was in der menschenleeren deutsch-polnischen Grenzregion begann, führt als atemlose Jagd durch Europa in ein fast vergessenes Niemandsland. In der zweiten Staffel werden die Vampir-Geschwister Maggie (Karoline Schuch) und Kai (Julius Gause) von Gejagten zu Jägern im Kampf gegen ihre eigene Daseinsform, um dem mörderischen Hunger nach Menschenblut ein Ende zu setzen.

Mit einer modernen Interpretation des Vampirmythos baut das Creator-Trio Arend Remmers, Adolfo J. Kolmerer und Christian Alvart seinen faszinierenden Mystery-Kosmos aus: Ein mittelalterlicher Geheimorden verstrickt Maggie und Kai in einen Kampf zwischen Überleben und dem Aussterben ihrer Art – ein Konflikt, der in einem dramatischen Showdown gipfelt. Die düsteren Originalschauplätze im Oderbruch sowie die kargen Wüstenlandschaften Spaniens verleihen der Mystery-Serie einen kontrastreichen, cineastischen Look. Das Ensemble um Karoline Schuch, Julius Gause, Lucas Gregorowicz, Bettina Wegner und Volkmar Kleinert bekommt Verstärkung: Martin Feifel in der Rolle des despotischen Herrschers des Vampirordens sowie Sabin Tambrea als charismatisch-feinsinniger Kronprinz und Emily Kusche als zunächst ahnungs-, aber nicht wehrloses Objekt der Begierde bereichern den herausragenden Cast.



Zwei Jahre nach den ungeklärten Leichenfunden im Oderbruch sind alle Beteiligten tot oder untergetaucht. Die Geschwister Maggie (Karoline Schuch) und Kai Kring (Julius Gause) wollen den todbringenden Blutdurst ihrer Art endlich stoppen. In ganz Europa spüren sie die wenigen verbleibenden „Jäger” des Strigoi-Ordens auf. Ihre Mission führt die Geschwister nach Spanien, wo sie versuchen, den mutmaßlichen Serienmörder Cristóbal (Miguel Álvarez) auszuschalten. Maggie verheimlicht Kai, was sie außerdem dort hinzieht: ihre Tochter Vera (Emily Kusche), die sie nach der Geburt zur Adoption freigegeben hat. Die Musik-Studentin, die in einem Tierheim jobbt, ahnt weder etwas von ihrer Abstammung noch von ihrer Bedeutung für den Vampirorden. Nicht nur der mittlerweile suspendierte Polizeibeamte Stanislaw Zajak (Lucas Gregorowicz), der von der Existenz der Vampire weiß, sondern auch Quito (Sabin Tambrea), Sohn des Strigoi-Herrschers (Martin Feifel), kommt hinter Maggies Geheimnis. Quito plant, die beiden letzten Frauen ihrer Art in seine Gewalt zu bringen, um Nachkommen für den aussterbenden Orden zu zeugen. Als Maggie erfährt, dass auch ihre Tochter nicht mehr sicher ist, muss sie nicht nur die Strigoi fürchten …

















  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak

Folge 1: Gejagte Jäger

Zwei Jahre nach den ungeklärten Leichenfunden im Oderbruch: Maggie (Karoline Schuch) und Kai Kring (Julius Gause) wollen für Gerechtigkeit sorgen und machen gnadenlos Jagd auf ihresgleichen. In Norwegen töten sie einen „Großen Jäger“ des Strigoi-Ordens. Sie sind jedoch auch selbst Gejagte – der suspendierte Ermittler Stanislaw Zajak (Lucas Gregorowicz) ist ihnen weiterhin auf der Spur. Er möchte beweisen, dass Vampire unerkannt in der ganzen Welt für ihren Blutdurst töten! Auch Quito (Sabin Tambrea) von den Strigoi ist hinter Maggie her, denn sie ist die einzige Hoffnung auf den Fortbestand ihrer Art.

Maggie verheimlicht ihrem Bruder, dass sie eine Tochter hat, die in Spanien studiert. Doch Zajak ist klar, dass er Vera (Emily Kusche) als Köder finden muss, um die Kring-Geschwister zu fassen …



  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak
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  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Harald Schei
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Folge 2: Spuren

Im Niemandsland „Terra Azul“ kommt in einem mysteriösen Bergkloster der Strigoi das Baby einer versklavten Dienerin zur Welt. Doch wieder einmal erfüllt sich die Hoffnung des Herrschers Ion (Martin Feifel) nicht, den Fortbestand der Vampire zu sichern: Das Baby ist menschlich und somit für die Strigoi nutzlos. Um Maggie (Karoline Schuch) in seine Gewalt zu bringen, stellt ihr Ions Sohn Quito (Sabin Tambrea) eine Falle: Er schickt seinen Gehilfen Delgado (Remo Trajano) zum nächsten Ziel der Krings: den in Spanien lebenden „Großen Jäger“ Cristóbal (Miguel Álvarez), der Touristen kidnappt, um an frisches Blut zu kommen.

Kai (Julius Gause) ahnt nicht den wahren Grund für das Ziel ihrer Reise: Maggie möchte ihre Tochter Vera (Emily Kusche) zumindest aus der Ferne sehen! Um an Geld zu kommen, überfallen sie ein Wettbüro. Der Plan geht jedoch schief – und bringt beide in Gefahr.



  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak
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  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Harald Schei
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Folge 3: Cristóbal

„Terra Azul“: Der gerissene Abt Fedor (Robert Dölle) erfährt im Strigoi Kloster von der heimlichen Absicht Quitos (Sabin Tambrea). Dieser will die Macht an sich reißen, sobald er Maggie (Karoline Schuch) in seiner Gewalt hat. Fedor zwingt Quitos loyale Dienerin (Sina Martens), ihn in die Pläne einzuweihen. Unterdessen entwickelt sich Maggies Blutdurst zu einer unstillbaren Sucht, die sie kaum mehr kontrollieren kann. Ihr Bruder Kai (Julius Gause) drängt darauf, den Jäger Cristóbal (Miguel Álvarez) auszuschalten, bevor dessen gefangene „Blutspender“ sterben. Zajak (Lucas Gregorowicz) gelingt es, das Vertrauen von Vera (Emily Kusche) zu gewinnen. Mit einem Trick will er sich Gewissheit verschaffen, ob sie das gleiche Geheimnis wie ihre Mutter in sich trägt. Maggie erfährt inzwischen, dass die Strigoi von ihrer Tochter wissen, die somit in höchster Gefahr schwebt.



  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Harald Schei
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Folge 4: Sin padres

Während sich Vera (Emily Kusche) über erstaunliche Heilkräfte wundert, ist sich Stanislaw Zajak (Lucas Gregorowicz) nun im Klaren: In der jungen Frau schlummern die Vampir-Gene ihrer Mutter! Maggie (Karoline Schuch) ist außer sich vor Wut und Sorge um ihre Tochter. Ihr ist klar, dass sie nicht einmal ihrem Bruder Kai (Julius Gause) vollends vertrauen kann. Dennoch brechen beide gemeinsam auf, um Vera vor den Strigoi zu retten. In der Musikhochschule kommt es zum Kampf mit Quito (Sabin Tambrea), Delgado (Remo Trajano) und Fayez (Deryl Kenfack), die schwerbewaffnet sind. Doch Maggie, Kai und Vera können mit Hilfe von Stanislaw entkommen. Im Kloster der Strigoi muss Quitos Dienerin (Sina Martens) ihre Tochter Sophie (Lotte Engels) vor dem Zugriff des Ordens beschützen. Nun bekommt auch der brutale Herrscher Ion (Martin Feifel) mit, dass einige Mitglieder des Ordens hinter seinem Rücken eine Verschwörung planen.





  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak
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Folge 5: Veronika

Quito (Sabin Tambrea) stellt sich offen gegen seinen Vater Ion (Martin Feifel). Er möchte den Orden in eine neue Zeit führen, um das Aussterben der Vampire zu verhindern. Doch Ion demonstriert brutal seine Macht. Quitos Zeit läuft ab: Er muss Maggie (Karoline Schuch) und Vera (Emily Kusche) in seine Gewalt bringen, um so seine Familie zu retten. Maggie und Kai (Julius Gause) erhalten einen Abschiedsbrief ihrer toten Eltern. Sie erfahren den Aufenthaltsort von Veras (Emily Kusche) Großmutter: der vor 40 Jahren spurlos verschwundenen Veronika (Daphna Rosenthal). In der Hoffnung, sich bei ihr zu verstecken, brechen Maggie und Vera mit Zajak (Lucas Gregorowicz) nach Andorra auf. Vera tut sich indes mit ihrem neuen Leben schwer. Keiner ahnt, dass sie sich in einer Falle Quitos befinden.



  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak
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  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak
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Folge 6: Vera

Quitos (Sabin Tambrea) Falle schnappt zu. Er versucht, Kai (Julius Gause) und Vera (Emily Kusche) für seine revolutionären Pläne zu gewinnen. Um seine Familie zu retten, muss er die beiden seinem Vater Ion (Martin Feifel) ausliefern. Maggie (Karoline Schuch), die entkommen konnte, ist verzweifelt: Wie soll sie ihre Tochter finden, die sich in der Gewalt des weltweit zerstreuten Ordens befindet? Gemeinsam mit Stanislaw Zajak (Lucas Gregorowicz) folgt sie den in alten Schriften beschriebenen Hinweisen zu dem Kloster, das im „Niemandsland“ liegen soll. Als sie in „Terra Azul“ eintreffen, ist die Zusammenkunft der Strigoi in vollem Gange. Quitos mysteriöser Plan mündet in einem dramatischen Kampf um Vera.





  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak
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Besetzung & Stab

BESETZUNG

MAGGIE KRING
Karoline Schuch
KAI KRING
Julius Gause
STANISLAW ZAJAK
Lucas Gregorowicz
VERA
Emily Kusche
QUITO
Sabin Tambrea
FEDOR
Robert Dölle
HELEN
Sina Martens
MINNA KRING
Bettina Wegner
ARTHUR KRING
Volkmar Kleinert
GOLDHOFER
Christian Kuchenbuch
DELGADO
Remo Trajano
FAYEZ
Deryl Kenfack
LUBA WOCJK
Justine Sobik
ION
Martin Feifel
SOPHIE
Lotte Engels
EDITH TREBUR
Lina Wendel
CHRISTÓBAL
Miguel Álvarez
DR. OLRIC
Christoph Bach
STOJAN DEMKO
Jan Krauter

u. v. m.



STAB

REGIE
Adolfo J. Kolmerer
DREHBUCH
Arend Remmers (Headautor)

Christian Alvart (Co-Autor)
KAMERA
Christian Huck
MUSIK
Roman Fleischer

Tim Schwerdter

Christoph Schauer

Max Filges
CASTING
Suse Marquardt
KOSTÜMBILD
Nicole Hutmacher
SZENENBILD
Jenny Roesler

Nadja Götze

Carmen Palmentieri
EDITOR
Marc Hofmeister

Ilja Siebert

Laura Wachauf
TON
Johannes Doberenz
SOUNDDESIGN
Florian Holzner

Julian Holzapfel

Sebastian Tesch
MISCHUNG
Florian Beck
MASKENBILD
Susann Wuwer-Kopsch

Stefanie Hanf

Christin Goy
PRODUKTIONSLEITUNG
Marcel Ahrens

Christina Cavanillas

Sandra Moll (ARD Degeto Film)
HERSTELLUNGSLEITUNG
Steven Borski

Håvard Schei
AUSFÜHRENDE PRODUZENT*INNEN
Max Breuer

Katrin Weikart
PRODUZENTEN
Siegfried Kamml

Christian Alvart

Timm Oberwelland
KOPRODUZENT
Christoph Pellander (ARD Degeto Film)
EXECUTIVE PRODUCER
Arend Remmers

Adolfo J. Kolmerer
CREATED BY
Arend Remmers

Adolfo J. Kolmerer

Christian Alvart
REDAKTION ARD
Sebastian Lückel (ARD Degeto)

Niklas Wirth (ARD Degeto)

Simon Riedl (SWR)



Die zweite Staffel „Oderbruch“ ist eine Produktion von Syrreal Entertainment im Auftrag von der ARD Degeto Film und des SWR für die ARD. Den Weltvertrieb verantwortet New Regency. Gefördert wird die Staffel mit Mitteln des German Motion Picture Fund, der Mitteldeutschen Medienförderung und durch die Unterstützung des Canary Island Tax Rebate und Bravado Equity.

  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak

Interviews & Statements

Interview Karoline Schuch

(Maggie Kring)

Erzählen Sie uns etwas über die Entwicklung Ihrer Figur: Was passiert mit Magdalena Kring in der 2. Staffel?

Maggie muss akzeptieren, wer sie ist, und tut sich sehr schwer damit. Sie traut sich nicht, sich ihrem Bruder anzuvertrauen und ihr Geheimnis mit ihm zu teilen. Als sich die Ereignisse überschlagen, muss sie Entscheidungen treffen, die die Beziehung zu ihrem Bruder auf die Probe stellen.

Wie haben Sie sich inhaltlich auf die neuen Folgen vorbereitet? Und hatten Sie vor der Serie schon einen Bezug zu Mystery-Geschichten oder Vampir-Storys?

Ich habe viele Gespräche mit Adolfo und besonders Arend geführt. Ich persönlich bin kein großer Mystery- oder Vampirfilm-Junkie, aber selbst dabei zu sein, mag ich umso mehr.

Die 2. Staffel ist actionlastiger. Gab es spezielles Training und hat die neue Optik der Rolle eine Bedeutung?

Ich habe mich körperlich mit einer Kung-Fu-Trainerin und unserem Stunt-Koordinator vorbereitet. Maggie und Kai werden international gesucht, also müssen sie ihr Äußeres zwingend verändern. Bei Maggie haben wir uns, entgegen dem gängigen Genre-Look, für hellblonde Haare und Augenbrauen entschieden, was besonders für meine Kinder nicht leicht war.

In den neuen Folgen kommt Maggies Tochter Vera, gespielt von Emily Kusche, ins Spiel. Die Serie wird dadurch noch emotionaler. Welches Verhältnis hat Maggie zu Vera? Und wie war die Zusammenarbeit mit Emily Kusche?

Maggie weiß nicht, wie sie Vera begegnen soll nach all den Jahren. Umso schwieriger wird das Verhältnis, als klar wird, dass auch Vera das Vampir-Gen in sich trägt. Die beiden müssen miteinander klarkommen, aber für Vera ist dieser Umstand und ihr neues Leben unendlich schwer. Es war eine große Freude, mit Emily zu arbeiten, sie ist eine hinreißende Tochter.

Sie haben über einen längeren Zeitraum an verschiedenen Schauplätzen und auf Gran Canaria gedreht. Konnten Sie abends nach dem Dreh abschalten? Und wie hat es geklappt, sich überhaupt wieder von dieser intensiven Rolle zu distanzieren?

Es gibt schlimmere Orte als Gran Canaria, um sich nach Drehschluss zu zerstreuen. Gerne haben wir uns in einer kleinen Taco-Bar am Strand verabredet. Morgens hatten wir eine Sport-Gruppe, um den Dreh gut gelaunt und kraftvoll durchzustehen. Für mich war beides das perfekte Ein- und Abschalten. Ich brauchte nach beiden Staffeln „Oderbruch“ meine Maulwurf-Phase, um weg von Maggie und hin zu neuen Dingen zu kommen. Ich tauche dann ab, lösche Social Media und verbringe viel Zeit mit Dingen und Menschen, die mit Film nichts zu tun haben.

  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak

Statement Julius Gause

(Kai Kring)

Schon in der ersten Staffel durfte ich mit Kai eine Figur spielen, die man in meinem Alter selten bekommt. Meistens sind das junge Männer, deren Geschichten sich um Liebe, Freundschaft oder das Erwachsenwerden drehen. Kai dagegen ist Mitte vierzig, trägt eine schwere Schuld und lebt seit Jahrzehnten in Einsamkeit. Das ist ein Rollenprofil, das man nicht oft findet. Und in der zweiten Staffel lernen wir einen entschlossenen, willensstarken Kai kennen: Einen Mann, der nicht mehr leiden will, sondern beschlossen hat, das Leiden um sich herum zu beenden, egal wie.

Als ich das erste Mal mit Adolfo J. Kolmerer über Kai in der neuen Staffel sprach, wurde schnell klar, dass diese Figur eine andere Körperlichkeit braucht. Also habe ich mit Kickboxen angefangen. Vor einem Drehbeginn probe ich fast ununterbrochen und frage mich : Wie würde Kai das jetzt machen? Und dann heißt es: vertrauen. Das kann ich bei Adolfo J. Kolmerer zu hundert Prozent. Dieses Vertrauen macht Freiheit möglich. Für die Stunts gilt: proben, proben, proben. Aber wo könnte man das schöner als in Las Palmas bei 25 Grad? Ich erinnere mich an Trainings mit einem Stuntman am Strand, während die Sonne aufging: Wir übten Messerkampf mit Holzstöcken und wurden dabei etwas irritiert von anderen beobachtet. Später hingen wir an Seilen in der Luft, oder saßen in Autos, die stillstanden, während die Crew mit ruckelnden Bewegungen einen Absturz simulierte. Da gehört auch Selbstironie dazu.

Oderbruch bleibt für mich ein Herzensprojekt. Zum einen, weil Kai einfach eine außergewöhnlich gut geschriebene Figur ist: ein Geschenk für jeden Schauspieler. Und zum anderen, weil das ganze Team Leidenschaft und Energie hineinsteckt, um etwas zu schaffen, das man so aus Deutschland nicht kennt.



  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak

Statement Emily Kusche

(Vera)

Es war für mich eine sehr spannende Erfahrung, als Neue in ein bestehendes Ensemble einzutauchen und eine bisher unbekannte Figur zu etablieren. Vera fällt es sehr schwer, Empathie und zwischenmenschliche Verbindungen aufzubauen, da sie stark von ihrer Vergangenheit geprägt ist. Deshalb war es mir wichtig, auch ohne viel Dialog ihre innere Gefühlswelt mitschwingen zu lassen, sodass der Zuschauer diese Nuancen ihrer Emotionen spürt. Außerdem habe ich bereits Monate vor dem Dreh angefangen, Spanisch und Cello zu lernen. Vera ist eine Einzelgängerin. Musik ist ihr Zufluchtsort, wo sie alles um sich herum vergessen kann. Ich wollte ihr Talent im Cellospielen so glaubwürdig wie möglich verkörpern – eine große Challenge. Gleichzeitig bin ich extrem dankbar: Durch das Projekt habe ich nicht nur ein neues Instrument, sondern auch eine neue Sprache gelernt. Auch Vampire waren für mich ein ganz neues Themengebiet, das mich aber unfassbar gefesselt hat. Diese detaillierte und feinfühlige Darstellung von Vampiren wandelt das eigentlich Übernatürliche in etwas beängstigend Wirklichkeitsnahes um – und bietet auf schauspielerischer Ebene einen riesigen Spielraum.



  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak

Statement Lucas Gregorowicz

(Stanislaw Zajak)

Stanislaw Zajak ist eine jener Figuren, die das moralische Grau zum Lebensraum erhoben haben – ein Mann, der in den Rissen der Geschichte haust. In ihm verdichten sich osteuropäische Härte und metaphysischer Zweifel: ein Relikt der Nachkriegsverwerfungen, zugleich ein moderner Nihilist, der seine eigene Schuld wie eine zweite Haut trägt. Zajak verkörpert das Nachglühen einer Epoche, in der Loyalität und Gewalt ununterscheidbar wurden – ein Mensch, der nicht an Erlösung glaubt, aber doch unaufhörlich nach ihr tastet. In einer zweiten Staffel könnte diese Verhärtung aufbrechen – weniger durch äußere Enthüllungen als durch ein leises Erkennen, dass seine Kontrolle nur eine Fassade war. Zajak würde dann nicht erlöst, sondern entblößt: Ein Mann, der begreift, dass man sich vor seiner Geschichte nicht verstecken kann, weil man selbst ihr Schauplatz ist.





  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak

Statement Sabin Tambrea

(Quito)

Als Schauspieler mit transsilvanischen Wurzeln habe ich mich natürlich besonders über das Angebot gefreut, einen Vampir spielen zu dürfen. Die Vision des Produktionsteams um Regisseur Adolfo J. Kolmerer, Drehbuchautor Arend Remmers, Produzent Christian Alvart und der ARD Degeto hat mich sofort überzeugt – nicht zuletzt, weil mich bereits die erste Staffel begeistert hat. Es war eine sehr spannende und bereichernde Erfahrung, in die vielschichtige Welt einzutauchen, die in der zweiten Staffel eröffnet wird. Zu diesem eingespielten Team dazustoßen zu dürfen, war eine Geschenk, und ich bin sehr glücklich, Teil dieses großartigen Ensembles geworden zu sein und gemeinsam mit Karoline Schuch, Julius Gause, Emily Kusche, Sina Martens, Robert Dölle und Lucas Gregorowicz spielen zu dürfen.



  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak

Statement Christoph Pellander

(Redaktionsleiter der ARD Degeto Film)

Der ersten „Oderbruch“-Staffel ist es geglückt, mit einer modernen Mystery-Thriller-Serie ein Millionen-Publikum vor allen Dingen in der ARD Mediathek zu begeistern. Was wie ein Serienkiller-Thriller in der ostdeutschen Einöde begonnen hat, entwickelte sich nach einem übernatürlichen Twist zu einer in Deutschland so noch nicht gesehenen Vampir-Serie, die viele Zuschauer:innen in den Bann gezogen hat. Das ist ein großer Erfolg für die ARD, an den wir mit der zweiten Staffel anknüpfen wollen.

Die Fortsetzung, die wir gemeinsam mit dem SWR beauftragt haben, bietet dem Publikum neue Figuren, neue Rätsel und ein packendes Abenteuer, das uns in eine düstere Welt voller Geheimnisse entführt und bis zur letzten Minute spannend bleibt. Durch eine actionreiche Verfolgungsjagd bis in die kargen Landschaften Südspaniens wird das „Oderbruch“-Universum erweitert: Die gejagten Geschwister Maggie und Kai Kring werden selbst zu Jägern und sind auf den Spuren des übermächtigen Vampirordens der Strigoi. Gleichzeitig suchen alle nach Maggies Tochter Vera, die sich in höchster Gefahr befindet.

Headautor Arend Remmers hat gemeinsam mit Regisseur Adolfo J. Kolmerer und Produzent und Co-Autor Christian Alvart das „Oderbruch“-Universum auf ein neues Level gehoben. Der herausragende Cast um Karoline Schuch, Julius Gause und Lucas Gregorowicz wird durch spannende Neuzugänge wie Emily Kusche, Sabin Tambrea, Martin Feifel und vielen weiteren großartigen Darsteller:innen bereichert. Die 2. Staffel von „Oderbruch“ bietet Genre-Unterhaltung auf filmisch höchstem Niveau, die sich von allen gängigen Thriller-Serien unterscheidet, und der wir wieder ein großes Publikum wünschen!

Creator-Statement

Arend Remmers, Adolfo J. Kolmerer und Christian Alvart

Nach dem Erfolg der ersten Staffel „Oderbruch“ mit weit über 12 Millionen Views fühlen wir uns vor allem dankbar. Gleichzeitig waren die Erwartungen – sowohl von außen als auch an uns selbst – enorm. Doch wir haben diesen Druck bewusst ausgeblendet. Unser Anspruch war derselbe wie beim ersten Mal: die Geschichte so zu erzählen, wie es sich aus ihr heraus richtig anfühlt und wie Arend sie von Anfang an erträumt hatte.

Mir war es wichtig, Stil, Tonalität und Erzählweise treu zu bleiben, aber auch mutig neue Wege zu gehen. Oderbruch sollte sich nie wiederholen, sondern sich mit den Enthüllungen organisch weiterentwickeln. Diese Staffel war genau deshalb eine besondere Aufgabe.“

Creator & Head-Autor Arend Remmers

„Oderbruch“ wird sich nach dem Ende der ersten Staffel verändern – das war immer Teil des Konzepts. Während das Übernatürliche in Staffel 1 noch ein schwelendes Element war, tritt es nun in den Vordergrund. Wir begeben uns in eine vollblütige Vampirserie – aber mit unserer eigenen, geerdeten Interpretation des Genres, in dem es weiterhin mehr um die menschlichen, dramatischen Auswirkungen geht, als um die typischen narrativen Vampir-Konventionen.

Auch geografisch wächst die Serie: Der titelgebende Landstrich bleibt ein emotionales Zentrum, doch die Suche nach Maggies verschollener Tochter Vera führt uns auf eine Reise quer durch Europa – bis nach Spanien, wo sich unsere Figuren in eine actionreiche Verfolgung verstricken.

Die Serie wird zu einem Road-Movie-Thriller mit völlig neuen Schauwerten. Wir verlassen das neblige, sumpfige Nordic-Noir-Setting und tauchen ein in staubige, glühende Landschaften voller Western-Atmosphäre und behalten trotzdem die DNA von Oderbruch bei. Diese Transition zu erzählen, war für mich der größte Reiz und meine persönliche Challenge. Unsere Vision ist, dass jede Staffel die Welt erweitern soll.“

Co-Creator und Regisseur aller sechs neuen Folgen, Adolfo J. Kolmerer

Auch hinter den Kulissen hat sich unsere starke Zusammenarbeit weiterentwickelt: Wie bereits in Staffel 1, brachte uns die ARD Degeto großes Vertrauen entgegen. Thomas Schreiber und Christoph Pellander haben die Fortsetzung möglich gemacht. Genauso die tatkräftige Unterstützung von Sebastian Lückel, der seit dem Pitch der ersten Staffel begeistert von der außergewöhnlichen Erzählweise „Oderbruchs“ ist. Außerdem freuen wir uns sehr, dass wir mit der zweiten Staffel auch Niklas Wirth als Redakteur an unserer Seite haben sowie Simon Riedl vom SWR, mit dem wir erstmals zusammenarbeiten dürfen.

Wir mussten einerseits fortführen, was wir in Staffel 1 aufgebaut haben – und zugleich nutzen, dass wir jetzt frei sind, eine echte Vampirstory auf unsere Art zu erzählen. Was Arend inhaltlich und Adolfo visuell entwickelt haben, hat mich sofort begeistert. Es ist mir eine pure Freude, mit den beiden zu arbeiten. Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Staffel – und das verdanken wir vor allem einem grandiosen Cast-Ensemble und Team, dass über sich hinausgewachsen ist.”

Co-Creator Christian Alvart

Besonders freuen wir uns auf die neuen Gesichter im Cast: Emily Kusche verkörpert Maggies Tochter Vera – eine zentrale Rolle, die unsere Geschichte antreibt. Mit Sabin Tambrea und Martin Feifel stoßen zudem zwei außergewöhnliche Schauspieler dazu, die unser Vampir-Universum als charismatische neue Kräfte erweitern.

Wir sind bis in die kleinsten Rollen großartig besetzt. Das ganze Ensemble – rund um Karoline Schuch, Julius Gause und Lucas Gregorowicz – hat dieses Road-Movie-Abenteuer mit uns getragen. Wir bleiben dem Mystery-Thriller treu – doch Staffel 2 bietet noch mehr: neue Schauplätze, mehr Herz, Abenteuer, Action und Spaß.“

Regisseur Adolfo J. Kolmerer

  • Bild: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak

Drei Folgen von der 2. Staffel „Oderbruch“ sind im Presse-Vorführraum zur Ansicht verfügbar: presse.daserste.de/video/vorfuehrraum/index.html

Alle Folgen der 1. Staffel von „Oderbruch“ sind in der ARD Mediathek verfügbar: "Oderbruch" in der ARD Mediathek

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Herausgegeben von der ARD-Programmdirektion / Presse und Information

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Natascha Liebold ARD Degeto Film
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