
Herausgegeben von der ARD-Programmdirektion / Presse- & Multiplikatorenkommunikation
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Swantje Lemenkuehler
ARD-Programmdirektion (Koordination Sport)
Christian Dück
Bayerischer Rundfunk (Pressestelle)
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Swantje Lemenkuehler
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ca. 130 Stunden Livestream in der ARD Mediathek und bei sportschau.de
Medaillen-Entscheidungen
Austragungsorte (Cortina d'Ampezzo, Mailand, Val di Fiemme)
bis zu 23 Stunden paralympischer Sport live im Ersten
Para-Athletinnen und -Athleten
Sportarten (Rollstuhl Curling, Para Snowboard, Para-Eishockey, Para Biathlon, Para Skilanglauf, Para Ski Alpin)
50 Jahre nach den ersten Winter-Paralympics empfängt Italien vom 6. bis 15. März rund 600 Para-Athleten aus aller Welt, um in 6 Sportarten mit insgesamt 79 Medaillenentscheidungen die jeweils Besten zu ermitteln. Die ARD berichtet umfangreich und crossmedial auf allen Ausspielwegen – informativ, hintergründig und emotional.
An fünf Sendetagen werden rund 23 Stunden paralympischer Sport live im Ersten übertragen. Alle Medaillenentscheidungen sind außerdem in circa 130 Stunden Livestream zu sehen: auf bis zu vier parallelen Kanälen in der ARD Mediathek und auf sportschau.de. Für die ARD-Hörfunkwellen gibt es ein umfangreiches Angebot aus News, Stories, Talks und Interviews. Sportschau.de und die Sportschau-App sind die Heimat für eine Rundum-Versorgung mit Highlights, Zusammenfassungen und Hintergrundberichten. Auf den Social-Media-Kanälen der Sportschau finden Userinnen und User emotionale und unterhaltsame paralympische Momente, die in Erinnerung bleiben. ARD-Federführer für die Paralympischen Winterspiele in Mailand Cortina sind der Bayerische Rundfunk und der Mitteldeutsche Rundfunk.
Fernsehen: täglich bis zu 6 Stunden Para-Sport live im Ersten Anders als bei Olympischen Spielen senden ARD und ZDF nicht im täglichen Wechsel. Das ZDF startet am 6. März, die ARD übernimmt am 11. März. Von Donnerstag bis Sonntag sind die Paralympics eingebettet in die gesamten Wintersportstrecken im Ersten. Julia Scharf meldet sich dann direkt aus Cortina d’Ampezzo. An ihrer Seite wird die siebenfache Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber als Expertin fungieren. Die beiden Frauen führen an den fünf ARD-Sendetagen durch das Programm. Außerdem werden crossmediale Producer an den drei Wettkampforten Cortina, Val di Fiemme und Mailand im Einsatz sein. Sie liefern Interviews mit Sportlerinnen und Sportlern, sammeln Eindrücke, Geschichten und Hintergründe. Dieses Material liefern sie mit smarter Technik nach Deutschland, wo es von Storymachern zu Beiträgen verarbeitet wird.
Effiziente Sendezentrale in Mainz, Audiodeskription kommt vom MDR
Wie die Olympischen Spiele sind auch die Paralympics geprägt vom Prinzip der Remote-Produktion. Das technische Herz schlägt wie bei Olympia in Mainz. Über das dortige gemeinsame ARD/ZDF-Sendezentrum läuft die technische Abwicklung. Auch Programmleitung, Senderedaktion und Senderegie sitzen in Mainz. Zudem kommentieren die Livereporter von hier aus die Wettkämpfe, Storymacher produzieren Geschichten und Zusammenfassungen für Das Erste, die ARD Mediathek, sportschau.de und die Sportschau App. Barrierefreiheit ist natürlich auch bei den Paralympics wichtiger Bestandteil im linearen TV. Die Audiodeskription für Sportfans mit Sehbeeinträchtigung wird beim MDR in Leipzig produziert.
Paralympics live oder on Demand: In der ARD Mediathek gibt es das komplette Paket mit allen 79 Medaillenentscheidungen und attraktiven weiteren Wettkämpfen etwa im Para-Eishockey und Curling. Sollten sich Entscheidungen überlappen, können die Wintersportfans im Multistreamplayer schnell hin und her wechseln. Redaktionell übernimmt die ARD in der ersten Hälfte der Paralympics die Verantwortung für das Livestreaming, wenn das ZDF linear sendet. Ab 11. März streamt dann das ZDF. Dabei gilt öffentlich-rechtliches Miteinander: Die Streams werden jeweils parallel in der ARD Mediathek und dem Streamingportal des ZDF ausgespielt. Auf sportschau.de und in der Sportschau-App haben die Paralympics ihr digitales Zuhause. Hier gibt es Highlights, Analysen, Tageszusammenfassungen als Video, Audio und Text.
Auch im Hörfunk berichtet die ARD breit über die Paralympischen Winterspiele. Ein zentrales Element sind Livegespräche mit den Reporterinnen und Reportern sowie Athletinnen und Athleten vor Ort. Außerdem bietet der Hörfunk-Desk in Leipzig, unterstützt von den crossmedialen Producern in Italien, stets aktuelle News, Stories, Zusammenfassungen, Interviews und O-Töne, auf die alle ARD-Radioprogramme zurückgreifen können.
An den Paralympics teilhaben, mitfühlen und mitreden lautet das Motto auf den Social-Media-Kanälen der Sportschau – zielgruppengerecht, unterhaltsam, aktuell. Im Zentrum stehen Instagram, TikTok und YouTube. Hier wird gelacht, geweint und gestaunt. Auf dem Instagram-Kanal der Sportschau werden im Feed die Highlights der Wettbewerbe abgebildet: spannende Entscheidungen, Emotionen, Info-Slider. Bunte Geschichten finden hier ebenso Platz wie erklärende und einordnende Inhalte. Auf dem TikTok-Kanal bekommt die Community zielgruppengerechte 9:16 Videos mit emotionalen, spannenden, aber auch witzigen Highlights, die zum Diskutieren und Teilen anregen. Auf dem YouTube-Kanal der Sportschau liegt der Fokus auf den sportlichen Highlights: Die Userinnen und User bekommen die Wettbewerbe schnell, kompakt und emotional zusammengefasst.
Sie träumt von einer Medaille. Sie träumt von einer Medaille bei den Paralympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo. Johanna Recktenwald, 24 Jahre aus Marpingen. Die Saarländerin ist durch eine Augenerkrankung nahezu blind, und sie ist eine der erfolgreichsten Para-Biathletinnen weltweit. Mit 15 Jahren beginnt sie mit inklusivem Wintersport. Neun Jahre später gewinnt sie den Gesamtweltcup und gehört damit zu den absoluten Medaillenfavoriten der Paralympics 2026.
Marc Drumm hat Johanna Recktenwald für seine Reportage über die Weltcup-Saison begleitet, die Saarländerin in ihrer sportlichen Heimat Freiburg besucht. Er spricht mit der Familie, mit den Menschen, die Johanna im Saarland entdeckt und gefördert haben, und mit denjenigen, die sie heute begleiten auf ihrem nicht immer einfachen, aber sehr erfolgreichen Weg zu den Paralympischen Spielen in Italien.
Eigentlich hatte sie ihre Sport-Karriere beendet, fing gerade mit dem Berufsleben als Ärztin an, mit zwei Olympiateilnahmen im Gepäck. Doch dann veränderte ein Schlaganfall alles im Leben von Kathrin Marchand. Körperlich und mental war danach nichts mehr wie bisher. Jeder Schritt fiel schwer, jede Bewegung musste neu gelernt werden. Einige Dinge funktionieren bis heute nicht richtig. Doch Marchand suchte die Reha im Training, im altbekannten Sport und setzte sich Ziele. JETZT – vier Jahre nach dem Schlaganfall – schreibt sie Sportgeschichte. Sie ist die erste deutsche Athletin, die an Olympischen Spielen und an Paralympischen Spielen im Sommer wie im Winter teilgenommen hat. Aus dem Ruderboot auf die Langlaufski.
Um einen historischen Rekord geht es ihr dabei jedoch nicht. Vielmehr der Weg dahin ist das Ziel, Sport ist ein wichtiger Teil von Marchands Leben. Sport bringt ihr nicht nur die Fitness, sondern eine Struktur in den Alltag sowie mentale Stärke. Und ganz nebenbei hat sie noch eine Rechnung offen – ihr fehlt noch eine Medaille bei den Spielen.
Das tagesaktuelle Paralympics-Programm im Ersten im Pressedienst:
Teamchef | Raiko Richter |
Programmchef Italien | Steffen Lunkenheimer |
Programmchef Deutschland | Matthias Reitz |
ARD-Sportkoordination | Veronika Catuogno, Katja Finta |
Moderation | Julia Scharf |
Expertin | Anna Schaffelhuber |
Reporter TV & Livestream | Julian Wiegmann (Biathlon/Langlauf) |
| Marcel Seufert (Alpin/Snowboard) |
| Eik Galley (Para-Eishockey) |
| Sabrina Bramowski (Curling) |
Crossmediale Reporter | Sebastian Rieth (Mailand) |
| Florian Eckl (Cortina) |
| Markus Philipp (Val di Fiemme) |
Reporter Storymacher Audio Italien | Moritz Cassalette, Erich Wartusch |
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Redaktion | Swantje Lemenkuehler
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Gestaltung | Alessandra Crivellaro
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