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ARD

Herausgegeben von der ARD-Programmdirektion / Presse- & Multiplikatorenkommunikation

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Medien
  • ARD
  •  | Helmut Fischer
  •  | ORF/ARD Degeto Film/ARD/MR Film/Petro Domenigg
  •  | ORF/MR Film/Landsiedl/Ramstorfer





































Zweite Staffel

TAGE, DIE ES NICHT GAB – TÖDLICHE GEHEIMNISSE

AB FREITAG, 16. JANUAR 2026 | ARD MEDIATHEK | ALLE FOLGEN MITTWOCH, 4. FEBRUAR 2026 | 20:15 UHR (1+2) und ab 00:15 Uhr (3-8) | DAS ERSTE















  • Bild: ORF/MR Film/Landsiedl/Ramstorfer

Stand: Dezember/2025

INHALT



Das Ungesagte gehört für Doris, Inès, Miriam und Christiane zu den Arrangements ihrer Beziehungen. Diese eingeschworene Balance gerät ins Wanken, als die Freundinnen in einen Mordfall verwickelt werden: Sarah, die 18-jährige Tochter von Doris, findet in ihrem Zimmer die Leiche ihrer Mitschülerin Emily. Inès‘ Sohn Olivier gerät unter Verdacht, seine Freundin erstochen zu haben. Schon bald rückt das Beziehungsgeflecht der Freundinnen, die sich seit ihrer gemeinsamen Schulzeit im Elitegymnasium Sophianum kennen, ins Visier der Polizei. Affären, Anschuldigungen und Vertrauensbrüche – die Suche nach der Wahrheit löst einen Sog von Beziehungsproblemen aus. Doris werden die Grenzen ihrer Loyalität zu Sebastian bewusst, Inès und Etienne geraten in eine Vertrauenskrise, Christiane und Filip müssen einander Geheimnisse offenbaren und Miriam erkennt, dass ihr Ex-Mann Joachim noch eine einflussreiche Rolle in ihrem Leben spielt. 





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Besetzung & Stab

BESETZUNG

DORIS HAUKE
Diana Amft
INÈS LEMARCHAL
Jasmin Gerat
MIRIAM HINTZ
Franziska Weisz
CHRISTIANE BOJ
Franziska Hackl
ELFRIEDE GRÜNBERGER
Sissy Höfferer
LEODOLTER
Tobias Resch
SEBASTIAN GERLINDER-HAUKE
Rick Kavanian
SARAH HAUKE
Niobe Carolin Eckert
BERTA HAUKE
Jutta Speidel
ETIENNE LEMARCHAL
Wanja Mues
OLIVIER LEMARCHAL
Etienne Halsdorf
FILIP BOJ
Stefan Pohl
JOACHIM HINTZ
Andreas Lust
EMILY WAGENTHEIN
Paulina Hobratschk
NINA DANTZ
Maya Unger
ARVID JERKERSSON
Mads Hjulmand
NENAD DUPIC
Harwin Kravitz



STAB

DREHBUCH & IDEE
Mischa Zickler
REGIE (FOLGEN 1-4)
Anna-Katharina Maier
REGIE (FOLGEN 5-8)
Mirjam Unger
BILDGESTALTUNG (FOLGEN 1-4)
Josef Mittendorfer
BILDGESTALTUNG (FOLGEN 5-8)
Sebastian Thaler
MUSIK
David Reichelt
CASTING
Nicole Schmied
KOSTÜMBILD
Christoph Birkner
SZENENBILD
Patrick Steve Müller
MASKENBILD (FOLGEN 1-4)
Michaela Payer
MASKENBILD (FOLGEN 5-8)
Uschi Filipp
TON (FOLGEN 1-4)
Roland Winkler
TON (FOLGEN 5-8)
Wolfgang Wanderer
OBERBELEUCHTER (FOLGEN 1-4)
Thomas Klicka
OBERBELEUCHTER (FOLGEN 5-8)
Roberto Mladenovic
SCHNITT (FOLGEN 1-4)
Manuel Reidinger
SCHNITT (FOLGEN 5-8)
Benedikt Rubey
PRODUZENTEN
Oliver Auspitz

Andreas Kamm
HERSTELLUNGSLEITUNG
Stefan Vogel-Rosenberg
EXECUTIVE PRODUCER
Catrin Strasser
REDAKTION ARD
Barbara Süßmann

Christoph Pellander
REDAKTION MDR
Franka Bauer

Meike Götz
REDAKTION ORF
Sabine Renner-Lehner

Katharina Schenk

„Tage, die es nicht gab – Tödliche Geheimnisse“ ist eine Produktion von MR FILM in Koproduktion mit ORF und ARD Degeto, MDR, SWR, WDR, NDR, BR und RB, hergestellt mit Unterstützung von FISA+, Film in Austria (ABA). Gedreht wurde von Mai bis September 2024 in Wien und Umgebung. In Österreich wird die Serie seit dem 17. November 2025 ausgestrahlt.

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Folgen

Folge 1

Mittwoch, 4. Februar, 20:15 Uhr
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In der Nacht nach einer Firmenfeier macht die erfolgreiche Unternehmerin Doris eine schreckliche Entdeckung: Im Kinderzimmer ihrer Tochter Sarah liegt die Leiche der 18-jährigen Mitschülerin Emily! Statt der Polizei ruft Doris eine ihrer drei besten Freundinnen aus Schulzeiten an: die Staatsanwältin Miriam Bauer. Als Kommissar Leodolter am Tatort eintrifft, wundert er sich, dort bereits die Juristin anzutreffen. Wenige Jahre nach dem spektakulären Mordfall im ehrwürdigen Sophianum des Nobelorts Zollberg geraten auch die Autorin Christiane und die Verlagsangestellte Inès ins Visier. Emily jobbte – wie bei Miriam – als Babysitterin bei Christiane und war mit dem Sohn von Inès zusammen! Was sie in das Haus von Doris geführt hat, gibt Rätsel auf.



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Folge 2

Mittwoch, 4. Februar, 21:00 Uhr
  • Bild: ORF/ARD Degeto Film/ARD/MR Film

Kommissar Leodolter steht vor einem komplexen Beziehungsgeflecht. Er setzt auf die Erfahrung seiner Kollegin Grünberger, die er für den Fall aus dem Ruhestand holt. Der Verdacht gegen Emilys drogenabhängigen Freund Olivier, dessen DNA-Spuren sich massenhaft am Tatort finden, verstärkt sich immer mehr. Sogar seine Mutter Inès befürchtet die Schuld des 20-jährigen Junkies, der jedoch auf Drängen Grünbergers aus der U-Haft entlassen wird. Anders als bei ihm entdeckt die Polizei jedoch bei Doris ein Tatmotiv: Das Opfer führte den Protest gegen ein umstrittenes Wasserprojekt ihrer Firma an. Auch ein Geheimnis von Emily kommt durch die Gerichtsmedizin ans Licht: Die Schülerin war schwanger!



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Folge 3

Mittwoch, 4. Februar, 00:15 Uhr
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Jetzt kommen Fragen auf, die keine der Freundinnen bislang stellen wollte: Doris möchte wissen, wo ihr Mann Sebastian zum Tatzeitpunkt war. Christiane fürchtet den Gedanken, dass ihr Gatte Filip eine Affäre mit der Babysitterin Emily hatte. Miriam nimmt indes die Schule ins Visier, das Elitegymnasium Sophianum, wo die aus einfachen Verhältnissen stammende Emily als Musterschülerin galt. Inès verdächtigt weiterhin voller Vehemenz ihren eigenen Sohn Olivier. Selbst ihre Freundinnen wundern sich über sie. Da tauchen Videos einer Überwachungskamera auf, die ihm ein Alibi verschaffen. Gruppeninspektor Leodolter und seine Kollegin Grünberger stehen wieder am Anfang der Ermittlungen.



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Folge 4

Mittwoch, 4. Februar, 01:00 Uhr
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Die schillernde Fassade des Sophianum-Gymnasiums im Nobelort Zollberg bekommt immer mehr Risse. Als Miriam herausfindet, dass Inès in Zeugnismanipulationen um ihren Sohn Olivier verwickelt war und die ermordete Emily das ans Licht bringen wollte, vertiefen sich die Gräben zwischen den Freundinnen. Rückhalt findet Inès bei ihrem Mann Etienne, der eine Aussprache mit den Freundinnen sucht. Unterdessen gerät Doris in ein privates Dilemma: Ihr Ehemann, der bekannte TV-Koch Sebastian, steht unter dem Verdacht, eine junge Mitarbeiterin missbraucht zu haben. Kann Doris seinen Unschuldsbeteuerungen glauben? Auch Christiane gerät in eine Ehekrise. Jetzt müssten die vier Freundinnen eigentlich enger zusammenhalten als je zuvor.



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Folge 5

Mittwoch, 4. Februar, 01:45 Uhr
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Christiane gerät unter Druck, als Inès‘ Sohn Olivier sie mit einem Geheimnis um ihre Tochter mit Filip erpresst. Doris hält bei den MeToo-Anschuldigungen zu Sebastian. Sie unterstützt den Promi-Koch bei einer PR-Kampagne, um seinen Ruf und damit die Familie zu verteidigen. Auch Inès und ihr fürsorglicher Mann Etienne ziehen an einem Strang, um Inès‘ Traum vom eigenen Verlag zu verwirklichen. Und Miriam hat in ihrem neuen Partner Arvid endlich jemanden gefunden, der sie und ihre Kinder unterstützt.

Während die Freundinnen einander wieder näherkommen, versucht Majorin Grünberger, Zwietracht zwischen den vier zu säen. Die erfahrene Ermittlerin glaubt, dass nur so die Wahrheit im Mordfall Emily ans Licht kommt.



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Folge 6

Mittwoch, 4. Februar, 02:30 Uhr
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Die vier Freundinnen kommen einander wieder näher, doch mit ihren Partnern spitzen sich die Konflikte zu. Doris leidet darunter, dass Sebastians Probleme ihr Leben vereinnahmen. Nach dem Scheitern seiner PR-Verteidigungskampagne bittet der TV-Koch einen Top-Anwalt um Hilfe: Miriams Ex-Mann Joachim. Zwischen Inès und Etienne tun sich erste Risse auf, als er sie wegen der gefälschten Zeugnisse ihres Sohnes konfrontiert. Christiane möchte mit Filip sprechen, um ihre Familie zu retten – doch er kann den Vertrauensbruch nicht verzeihen. Es kommt heraus, dass auch er sie betrogen hat – mit Emily! Ihr Tod erscheint immer mehr wie ein Dominostein, der eine Reihe von Lügen und Geheimnisse ans Licht bringt. Dass Leodolter und Grünberger weiter im Dunkeln tappen, könnte sie schon bald den Fall kosten…



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Folge 7

Mittwoch, 4. Februar, 03:15 Uhr
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Für Doris, Inès und Christiane steht einiges am Kipppunkt: Die Freundinnen müssen sich entscheiden, wie es mit ihren schwer kriselnden Beziehungen weitergeht. Eines wird den dreien klar: Ihre Männer haben – oder hatten – zu viel Einfluss auf ihr Leben. Sie mussten sich zu oft mit ihnen beschäftigen und zu oft wurden sie enttäuscht. Eine Lösung scheint in keiner der Situationen greifbar, aber der Druck wächst. Olivier, der jetzt in Emilys WG-Zimmer wohnt, findet einen Brief – adressiert an die ermordete Emily, verfasst von der vor Kurzem verstorbenen Adele Branco, Sekretärin am Sophianum. Was sie geschrieben hat, könnte die Polizei interessieren. Nun geht der bislang wenig kooperative Ex-Verdächtige Olivier selbst zu Leodolter und Grünberger.



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Folge 8

Mittwoch, 4. Februar, 04:00 Uhr

Nach den Strapazen besinnen sich Doris, Miriam, Inès und Christiane darauf, was ihnen am wichtigsten ist. Die vier Frauen nehmen sich Zeit für ihre Kinder und stoßen den Ballast der toxischen Beziehungen ab. Während ihre Freundschaft aufblüht, gerät der ungeklärte Tod Emilys aus dem Fokus der Freundinnen. Unterdessen glaubt Olivier, den Fall selbst lösen zu können. Er bestellt den mutmaßlichen Täter zu einem Gespräch auf eine entlegene Klamm ein – ohne zu ahnen, welcher Gefahr er sich aussetzt. Auch Grünberger und Leodolter erkennen, wie sie den Mörder überführen können. Um sein Geständnis zu bekommen, setzen sie auf eine List.





Interviews

Diana Amft

Doris Hauke

Die erste Staffel von „Tage, die es nicht gab“ war ein großer Erfolg. Was unterscheidet die Serie Ihrer Meinung nach von anderen Serien? Was macht sie so besonders?

Ich finde es ganz toll, dass dort vier Frauen in ihren Vierzigern mit ihren ganz eigenen Geschichten im Vordergrund stehen, die mehrere Generationen und auch unterschiedlichste Themen ansprechen und dennoch alle miteinander verbindet durch eine jahrelange Freundschaft, die schon seit Kindheitstagen besteht. Zudem sind die Geschichten unfassbar spannend aufgebaut und so erzählt, dass man von Anfang bis Ende in ihren Bann gezogen wird und mitfiebert, wie es wohl weiter geht.

Wie entwickelt sich Ihre Rolle in der zweiten Staffel weiter? Welche Eigenschaften Ihres Charakters finden Sie am herausforderndsten und welche am interessantesten?

Die Rolle der Doris Hauke wird in der zweiten Staffel vor einige Herausforderungen gestellt. Ich hätte nicht gedacht das ihr heiles Familienleben mal dermaßen auf die Probe gestellt werden kann. Es hat sehr viel Spaß gemacht, sich mit ihr auf diese spannende Reise zu begeben und die unterschiedlichen schwierigen Situationen zu bewältigen – bzw. manche bleiben eher beim Versuch damit umgehen zu können, was schauspielerisch gesehen eine herrliche, abwechslungsreiche Herausforderung ist und somit sehr viel Spaß gemacht hat.

Die Serie dreht sich um vier sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen vielschichtige Frauenfiguren. Was verbindet sie und hält sie zusammen?

Sie verbindet eine jahrzehntelange Freundschaft und vielleicht sogar die Tatsache, dass sie eben so unterschiedlich und dennoch immer füreinander da sind. Zudem gibt es einige Geheimnisse, die nur sie wissen. Aber ihre Freundschaft basiert nicht nur auf hundertprozentigem Vertrauen, sondern wird auch des Öfteren auf die Probe gestellt, was zu Misstrauen führt und die Freundschaft in Frage stellt. Ein wahres Wechselbad der Gefühle und Emotionen.

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Jasmin Gerat

Inès Lemarchal

Wie war es für Sie, eine zweite Staffel von „Tage, die es nicht gab“ zu drehen? Worauf haben Sie sich am meisten gefreut?

Ich habe selten so gute Drehbücher wie die von Mischa Zickler gelesen, insofern war ich mehr als gespannt, wie es für Inés und alle anderen Figuren weitergeht. Es ist wieder sehr spannend geworden, und man weiß bis zum Schluss nicht, wer mit wem welche Geheimnisse und welchen „Dreck am Stecken“ hat.

Wie entwickelt sich Ihre Rolle in der zweiten Staffel weiter? Was war für Sie der spannendste neue Aspekt, den Sie an Ihrer Figur entdecken durften?

Für Inés braute sich ja schon in der ersten Staffel einiges zusammen. Sie lebte im Funktionsmodus, und es ging jeden Tag nur darum, den Kopf über Wasser zu halten – und zwar so, dass es niemand, selbst ihre besten Freundinnen nicht, mitbekommt. Und es bleibt auch in der zweiten Staffel eine emotionale Achterbahnfahrt. Dass sie ihren Sohn aus dem Haus geworfen und sich selbst überlassen hat, bleibt nicht ohne Folgen. Im Gegenteil: Die Situation spitzt sich drastisch zu, ihre Ehe gerät ins Wanken, beruflich fliegt ihr auch alles um die Ohren, und on top wird sie von denen verraten, denen sie am meisten vertraut hat. Für mich war es spannend zu entdecken, was mit ihrem krassen Anspruch auf Perfektion passiert, wenn sich der Boden unter ihr auftut. Manchmal sind es genau diese Situationen, die wir überstehen und gebraucht haben, um an unsere Verletzlichkeit heranzukommen.

Würden Sie sagen, dass sich die Dynamik zwischen den vier Freundinnen in der zweiten Staffel im Vergleich zur ersten verändert hat?

Ich will nicht zu viel verraten, aber ich habe das Gefühl, jede kämpft ein bisschen mehr für sich allein. Und das macht natürlich etwas mit dem Gesamtgefüge.





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Franziska Weisz

Miriam Hintz

Die erste Staffel von „Tage, die es nicht gab“ war ein großer Erfolg. Was unterscheidet die Serie Ihrer Meinung nach von anderen Serien? Was macht sie so besonders?

Die besonders guten Drehbücher! Oft werden amerikanische Filme und Serien gelobt, weil sie ‚charakter driven‘ seien, dass also das Denken und Fühlen der Figuren die Handlung vorantreibt. So wie es unserem Leben ja auch zumeist entspricht. Das ist unserem Autor Mischa Zickler hervorragend gelungen. Die Figuren kämpfen und irren und sind durch und durch glaubwürdig. Deshalb bieten alle Figuren Identifikationsmöglichkeiten, auch wenn das Milieu sehr spezifisch ist. Die zwischenmenschliche Ebene ist mindestens so spannend wie die Krimiebene. Diesem Sog konnte man sich in der ersten Staffel schon nicht widersetzen. Die zweite Staffel ist tatsächlich noch spannender geworden, und unser tolles Ensemble hatte richtig was zu tun!

Wie entwickelt sich Ihre Rolle in der zweiten Staffel weiter? Was macht für Sie die Stärke Ihrer Figur aus?

Bei Miriam hat sich scheinbar alles zum Guten gewandt. Es wird alle freuen zu erfahren, dass sie ihren Mann losgeworden ist und in neuem Haus mit neuem Mann und Mädchennamen wieder durchstartet. Aber das ist natürlich nur die Oberfläche. Ihre tote Babysitterin stellt auch ihr Leben auf den Kopf und setzt sie auf seltsame Weise unter Druck. Auch die unerschütterliche Freundschaft von Inès, Christiane, Doris und Miriam wird auf die Probe gestellt.

Miriam macht Karriere, zieht drei Kinder groß, erlebt einiges in Sachen Liebe und Beziehung, hat nach außen hin alles im Griff. Dennoch macht sie Fehler, hat Geheimnisse und bringt sich selbst in Schwierigkeiten. Das macht sie für mich zu einer durchaus menschlichen Heldin.

Welches Frauenbild vermittelt die Serie? Glauben Sie, dass sich durch Serien wie „Tage, die es nicht gab“ das Frauenbild im Fernsehen verändern kann?

Ich glaube daran, dass Fernsehen nicht nur zeigen soll, wie die Welt ist, sondern auch, wie sie sein kann. Da denke ich immer an das oft zitierte Mädchen aus Merkels Zeiten ‚kann auch ein Mann Kanzlerin werden‘? Wir sind viel abhängiger von Rollenbildern, als wir denken, und die Medien tragen da eine immense Verantwortung. Ich bin großgeworden mit den Schlümpfen und Italo Western. Viele tolle, extrem unterschiedliche Männerfiguren und genau eine „Schlumpfine“. Zierlich, hübsch und die einzige Identifikationsmöglichkeit für das gesamte weibliche Publikum. Kein Wunder, wachsen viele Frauen mit dem Druck auf, sich anzupassen. Ins Korsett zu passen, zu gefallen.

Wir zeigen hier Frauen, die Ihre Frau stehen, die emanzipiert sind, die ihre Bedürfnisse ausdrücken und nicht hinter die Bedürfnisse anderer stellen. Es tat ungemein gut, diese Figuren zum Leben zu erwecken und ich hoffe, dass diese Frauen – damit meine ich alle, nicht „nur“ uns vier, sondern alle – die Zuschauer:innen so inspiriert und ermutigt wie auch uns.





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Franziska Hackl

Christiane Boj

Wie entwickelt sich Ihre Rolle in der zweiten Staffel weiter? Was war für Sie der spannendste neue Aspekt, den Sie an Ihrer Figur entdecken durften? Was macht für Sie die Stärke Ihrer Figur aus?

Christiane versucht, ihr Glück wieder selbst in die Hand zu nehmen, zu genießen. Mit dem alten Leben im Gepäck, auch mit der Trauer, in ein neues, sozusagen. Ihr Charakter bleibt derselbe, doch verborgene Seiten treten stärker hervor.

Neu war, dass es mehr Leichtigkeit geben darf, Christiane darf vielleicht etwas glücklicher sein – dabei aber undurchschaubar bleiben. Sie hat viel hintergründigen Humor. Sie ist schlagfertig, muss aber nicht immer alles veräußern. Wenn sie es dann tut, ist es meistens auf den Punkt. Sie ist auf eine natürliche Art geheimnisvoll und nicht leicht einzuordnen, zu berechnen. Christianes schweres Schicksal macht die Rolle zusätzlich sehr reich.

Die Serie lebt von Geheimnissen und Ungesagtem, es wird Vieles verschwiegen oder nur zwischen den Zeilen erzählt. Warum sind unausgesprochene Wahrheiten oft spannender als offensichtliche Konflikte? Wie schaffen Sie es, die Zwischentöne zu gestalten?

Spannung entlädt sich, indem man die Dinge ausspricht, auf den sogenannten ‚Tisch‘ legt. Im Nicht-Aussprechen hingegen bleibt die Spannung erhalten, es bleibt Raum für Gedanken, Interpretationen, Wünsche und Abgründe des Zuschauenden. Emotionen sind mein täglich Brot, die Zwischentöne die Kunst. Das ist das Geheimnis. So viel: Mir selbst muss klar sein, zwischen was ich mich bewege.

Hat sich die Zusammenarbeit im Ensemble über die zwei Staffeln hinweg verändert?

Wir haben uns nach der 1. Staffel wieder sehr aufeinander gefreut. Sich spielend zu kennen empfinde ich in unserer Arbeit als Vorteil, man kennt die Energie des anderen und kann darum schneller etwas zusammen herausfinden. Schnell ist durchaus gefragt, denn die Zeit ist ja oft knapp.





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Alle acht Folgen von „Tage, die es nicht gab – Tödliche Geheimnisse“ sind im Presse-Vorführraum zur Ansicht verfügbar: presse.daserste.de/video/vorfuehrraum/index.html

Alle Folgen der 1. Staffel von „Tage, die es nicht gab“ sind in der ARD Mediathek verfügbar: "Tage, die es nicht gab" in der ARD Mediathek

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